Gehören „LGBTIQ+“-Themen in die Schule? Diese Frage bewegte vor genau einem Jahr die Gemüter und führte nicht nur zu hitzigen Debatten in den sozialen Medien, sondern auch zu zwei Petitionen mit gegensätzlichen Positionen. Die Folge waren öffentliche Anhörungen im Parlament, die wiederum weitere Diskussionen nach sich zogen und die Politik unter Zugzwang brachten. Zwölf Monate später legte die Regierung jetzt die entsprechenden Maßnahmen vor.
Dazu nahmen am Dienstag Bildungsminister Claude Meisch (DP) sowie Yuriko Backes (DP), Ministerin für Gleichstellung und Diversität, an einer gemeinsamen Sitzung der parlamentarischen Ausschüsse für Familie und Bildung teil. Yuriko Backes machte dabei direkt zu Beginn die Position der Regierung deutlich: „Klar ist, dass LGBTIQ+ in unserer Gesellschaft Realität ist und somit auch in unseren Schulen. Für uns ist es nur normal, dass wir diese Themen weiterhin in den Schulen integrieren wollen und müssen. Wir werden nicht den Weg einschlagen, hier Unsichtbarkeit zu schaffen“, betonte die Ministerin.
Yuriko Backes verwies denn auch auf das interministerielle „Comité de suivi“ zu diesem Thema und erinnerte an den „Plan d’action national pour la promotion des droits des personnes LGBTIQ+“, der im Juli 2025 im Ministerrat angenommen wurde. Sie betonte auch, dass man im Kontext der damaligen Debatte eine starke Zunahme an „Hate speech“ im Internet verzeichnet habe …
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