Die Angestellten des öffentlichen Dienstes bekommen in diesem Jahr mehr Lohn. Das entsprechende Gehälterabkommen war bereits Ende Januar unterzeichnet worden. Diese Woche nun erfolgte die Verabschiedung des dazugehörigen Gesetzentwurfs. Der Text erhielt dabei die Zustimmung sämtlicher Parteien im Parlament. Damit werden zwei der insgesamt 27 Maßnahmen aus dem Abkommen umgesetzt.

Für das laufende Jahr wird der Punktwert für Staatsbedienstete um zwei Prozent erhöht, und das rückwirkend auf den 1. Januar. Im kommenden Jahr kommen dann nochmals 0,5 Prozent hinzu. Darüber hinaus werden die Zuschläge auf die Dienstaltersstufen für „Postes à responsabilités particulières“ und „Fonctions dirigeantes“ um sieben Indexpunkte erhöht, dies ebenfalls rückwirkend auf den 1. Januar. Das Ganze kostet den Staat dem Gesetzestext zufolge in diesem Jahr 87,71 Millionen Euro und im kommenden Jahr 118,9 Millionen Euro.

Der Berichterstatter des Entwurfs, der CSV-Abgeordnete Maurice Bauer, bezeichnete das Gesetz „als wichtigen Schritt für die Anerkennung der exzellenten Arbeit im öffentlichen Sektor“ …