Bereits bei der „Rentrée“ im September vergangenen Jahres hatte Bildungsminister Claude Meisch (DP) angekündigt, dass die Nutzung von Smartphones in den Luxemburger Schulen eingeschränkt werden soll. Zunächst in den Grundschulen, dann in den Lyzeen. Letztere sollten dazu entsprechende Konzepte ausarbeiten, die nun nach den Pfingstferien umgesetzt werden sollen. Dabei gehen die verschiedenen Einrichtungen unterschiedlich streng vor.
„Das Smartphone ist heutzutage omnipräsent bei vielen Jugendlichen im Lyzeum. Das schadet ihrer Konzentration und gibt ihnen Zugang zu nicht altersgemäßen Inhalten“, betonte Claude Meisch am Montag bei der Vorstellung der Maßnahmen, die ab dem 2. Juni umgesetzt werden sollen. „Wir tragen eine gemeinsame Verantwortung für die Jugend und ihre gesunde Entwicklung“, so der Minister, der den Lyzeen beim Handyverbot eine gewisse Autonomie lässt.
Die 38 Schulen sollten nämlich aus drei unterschiedlichen Stufen der Einschränkung der Handynutzung wählen und in diesem Rahmen ein Konzept ausarbeiten. Minimalbedingung war dabei eine physische Distanz zwischen Schüler und Handy während des Unterrichts …
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