Das Luxemburger Hochkommissariat für nationale Sicherheit ist dabei, die staatlichen Krisenpläne zu überarbeiten. Dazu gehört auch die Aufstellung eines sogenannten Resilienz-Plans sowie Vorgaben für die Zusammenstellung eines Notfall-Kits. Das war diese Woche Thema während einer Fragestunde im Parlament. Zuvor hatte die EU-Kommission 30 Maßnahmen vorgestellt, mit denen die Bevölkerung besser auf Krisen vorbereitet sein soll.
Auf eine parlamentarische Anfrage des Abgeordneten André Bauler (DP) erklärte Premier Luc Frieden (CSV), dass das „Haut-Commissariat à la protection nationale“ im Dezember vergangenen Jahres den Auftrag erhalten habe, angesichts der sich veränderten geopolitischen Lage die verschiedenen nationalen Krisenpläne zu analysieren und zu prüfen, ob sie auf dem neusten Stand seien. Vor allem aber sollen die einzelnen Pläne „miteinander verbunden“ und ein so „ein nationaler Resilienz-Plan“ aufgestellt werden.
Damit soll Luxemburgs Widerstandsfähigkeit bei jeglicher Art von Krise gewährleistet sein, sei es bei Krieg, Terroranschlägen oder Cyberangriffen, und so sicherzustellen, dass „das System weiter funktioniert“, so der Premier am Dienstag vor den Abgeordneten …
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