Serge Allegrezza will von seinem Posten als Vorsitzender des Verwaltungsrates von „Luxtrust“ zurücktreten. Das kündigte er jetzt in einem Interview an. Er habe den anderen Ratsmitgliedern seine Entscheidung am Mittwoch mitgeteilt. Der 67-Jährige stand dem Unternehmen seit seiner Gründung vor 20 Jahren vor und zieht jetzt Konsequenzen aus einer Panne, die Mitte Dezember 2025 zu einem fast 24-stündigen Ausfall der Luxtrust-Dienste geführt hat.

„Diese Panne war peinlich und die Kommunikation spärlich“, betonte Serge Allegrezza am Donnerstag  im Interview bei „RTL“. Danach hätten sich Fragen zur Reputation von Luxtrust und zu einer Neuorientierung gestellt. Er habe stets für eine gewisse Politik, eine Balance zwischen Resilienz und Rentabilität, gestanden und sei jetzt zu dem Schluss gekommen, aufzuhören, damit andere Personen eine neue strategische Positionierung definieren könnten. Auf Nachfrage, ob das denn jetzt ein Eingeständnis in Bezug auf die Panne sei, räumte er ein: „Das hätte nicht passieren dürfen. Aber: Shit happens. Damit muss man leben. Und man muss auch Konsequenzen ziehen.“

Serge Allegrezza erklärte denn auch, dass man mittlerweile die Ursache der Panne kenne …