Das Großherzogtum beteiligt sich am neuen PURL-Mechanismus der NATO. Das gab Premier Luc Frieden (CSV) am Dienstag im Rahmen der Visite von NATO-Generalsekretär Mark Rutte bekannt. Zusammen mit anderen Mitgliedstaaten wird Luxemburg demnach ein Paket in Höhe von 500 Millionen US-Dollar finanzieren, mit dem die Ukraine mit weiteren Waffen beliefert werden soll, um sich im Krieg gegen den Angreifer Russland zur Wehr zu setzen.
PURL steht für „Prioritized Ukraine Requirements List“ und wurde Mitte Juli von Mark Rutte und US-Präsident Donald Trump vorgestellt. Bei diesem Mechanismus erstellt die Ukraine Bedarfslisten für Waffen, Munition und sonstiges Material, basierend auf den operativen Anforderungen. Diese Listen werden vom Oberkommandeur der NATO in Europa bestätigt und die Länder steuern dann auf freiwilliger Basis finanzielle Mittel bei, aus denen Waffenpakete, vor allem mit Waffen aus den USA, geschnürt werden.
Nach Deutschland, den Niederlanden und Belgien hatten auch Kanada, Norwegen, Dänemark und Schweden sowie auch Lettland angekündigt, sich an PURL zu beteiligen. Nun wird das also auch Luxemburg zusammen mit anderen Ländern tun …
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