Im Großherzogtum praktizierten im vergangenen Jahr insgesamt 3.541 Ärzte. Davon waren 1.982 Fachärzte, 811 Zahnärzte und nur 778 Allgemeinmediziner. Diese Zahlen nennt Gesundheitsministerin Martine Deprez (CSV) in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage von André Bauler und Gilles Baum. Dabei geht die Ministerin auch auf die geografische Verteilung sowie die Altersstruktur ein. Der Nordabgeordnete und sein Fraktionschef interessierten sich vor allem für die medizinische Versorgung im Landesnorden.
Wenig überraschend sind allerdings die wenigsten Ärzte im Osten, dem kleinsten und bevölkerungsärmsten Bezirk des Landes, anzutreffen. Im Ostbezirk waren nämlich 2024 alles in allem 246 Mediziner angesiedelt. Davon waren 73 Allgemeinmediziner, 64 Zahnärzte und 109 Fachärzte. Die meisten Mediziner (105) praktizierten im größten Ostkanton, dem Kanton Grevenmacher. In den beiden anderen Kantonen Remich und Echternach waren es, alle Fachbereiche zusammengenommen, 89 beziehungsweise 52 Ärzte.
Der großflächige Nordbezirk Luxemburgs seinerseits verfügte 2024 über lediglich 430 Ärzte, was einer vergleichsweise geringeren Dichte an medizinischer Versorgung entspricht. Von den 430 Ärzten waren denn auch lediglich 118 Allgemeinmediziner, während 75 als Zahnärzte und 237 als Fachärzte tätig waren …
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