Im Rahmen der Ermittlungen in der sogenannten „MALT-Affäre“ hat die Luxemburger Kriminalpolizei jetzt Hausdurchsuchungen durchgeführt. Diese erfolgten auf Anweisung der Europäischen Staatsanwaltschaft, die mittlerweile den Fall untersucht. Dabei wurden Räume der Piratenpartei und ihrer parlamentarischen „Sensibilité politique“ durchsucht. Es erfolgten aber auch Durchsuchungen in den Privatwohnungen von verschiedenen Parteimitgliedern.

Darunter der Abgeordnete Sven Clement, wie dieser am Donnerstag im Interview mit „RTL“ erklärte. Der Sender hatte zuvor eigenen Angaben zufolge von der Europäischen Staatsanwaltschaft bestätigt bekommen, dass es am Mittwoch zu Hausdurchsuchungen gekommen war. Sven Clement sagte gegenüber „RTL“, dass er „komplett“ mit den Ermittlern kooperiert, ihnen freien Zugang gewährt und auch Dokumente übergeben habe.

„Wenn man sich – zumindest strafrechtlich – nichts zuschulden hat kommen lassen, dann hat man auch jedes Interesse daran, bei einer solchen Untersuchung, die ‚à charge‘ und ‚à décharge‘ durchgeführt wird, zu kooperieren“, betonte Sven Clement . Es sei wichtig, den Ermittlungen ihren Lauf zu lassen, denn diese würden am Ende „viel Klarheit in den Nebel bringen, den es derzeit noch in dieser Affäre gibt …