Künstliche Intelligenz oder KI birgt viele Möglichkeiten, aber auch zahlreiche Gefahren. Auch oder gerade für die Institutionen einer Demokratie. Um sich dem Potenzial der neuen Technologie nicht zu verschließen, sich gleichzeitig aber auch Leitlinien für deren Nutzung zu setzen, hat das Luxemburger Parlament sich nun einen Ethikkodex für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz gegeben.

„Künstliche Intelligenz ist eine der größten Herausforderungen für unsere Gesellschaften und Demokratien“, wird Claude Wiseler (CSV) auf der Webseite der Abgeordnetenkammer zitiert. Dabei hebt der Parlamentspräsident aber auch hervor, dass „das eigentliche Problem nicht in der KI selbst liegt, sondern in der fehlenden Regulierung und den fehlenden Sanktionen für ihren Missbrauch“.

Diese und weitere Überlegungen flossen in die zweiseitige KI-Charta, die sich das Parlament jetzt gab und die auf seiner Webseite einsehbar ist. Das Dokument umfasst aktuell zehn Leitlinien, weitere könnten folgen …