Kulturministerin Sam Tanson (Déi Gréng) hat am Dienstagmorgen eine Gesetzesnovelle zum Statut von Künstlern und Kurzzeit-Beschäftigten des Kulturbetriebs vorgestellt. Mit den Änderungen reagiert die Regierung auf die schwierige Situation für Künstler in Pandemiezeiten, aber auch auf Kritik des Sektors an der Reform von 2014.

Die Fördergelder werden nun nach zwei Kategorien vergeben: an Künstler und an „Intermittenten“. Während Erstere in den visuellen Künsten und in der Musikbranche dominieren, sind Kurzzeit-Beschäftigte meist beim Film oder beim Theater zu finden. Nicht nur die Arbeitsweise unterscheidet sich dabei, sondern auch die Art der Förderungen.

Künstler können ihr Einkommen kompensieren, wenn es in einem Monat knapp wird. Die Förderung der Intermittenten wird dagegen in Arbeitstagen gerechnet. Fällt mal ein Projekt flach oder ist zwischen zwei Projekten eine Durststrecke zu überwinden, greift das Ministerium ihnen unter die Arme.

Gelockert werden aber vor allem die Bedingungen, um von den Fördermitteln profitieren zu dürfen …