Die Aggressivität von Patienten gegenüber dem Personal im Gesundheitswesen hat in den vergangenen Jahren drastisch zugenommen. Das geht aus einer Antwort der Gesundheitsministerin auf eine parlamentarische Anfrage hervor. Das Phänomen sei den Behörden bekannt und sei in dieser Form auch in den Nachbarländern zu beobachten. Es gebe denn auch eine Reihe von Maßnahmen, um die Sicherheit der Mitarbeiter zu verbessern.
Für die vier Krankenhäuser, die auch über eine Notaufnahme verfügen, würden Daten zu verbalen und physischen Übergriffen über die internen Meldesysteme für „événements indésirables“ erfasst und analysiert, wie es in der Antwort von Ministerin Martine Deprez (CSV) auf die parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Laurent Mosar (CSV) heißt. Und die verfügbaren Daten würden einen Anstieg derartiger Vorfälle in den verschiedenen Kliniken zeigen, die seit 2019 detailliert darüber Bericht führen und sie melden.
So habe sich der Ministerin zufolge beispielsweise die Gesamtzahl der gemeldeten Übergriffe – mit oder ohne Meldung an die Unfallversicherung – zwischen 2019 und 2023 in einigen Krankenhäusern mehr als verdoppelt. Allein im Zeitraum von 2022 bis 2023 sei ein Anstieg von 30 Prozent zu verzeichnen gewesen …
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