Das Luxemburger Baugewerbe ist nach wie vor in der Krise – und blickt auch nicht gerade zuversichtlich in die Zukunft. Darauf deutet zumindest der neueste Konjunktur-Bericht des „Statec“ hin, für den die Statistikbehörde die Baufirmen nach dem Stand ihrer Auftragsbücher befragt hat. Darüber hinaus gibt der Bericht auch Aufschluss über einen schwächelnden Automobilmarkt.

Den Bauunternehmen zufolge ist die Dauer ihrer sicheren Beschäftigung deutlich zurückgegangen – seit Mitte März 2022 um etwa anderthalb Monate. Diese Dauer spiegelt die Zeit wider, die für laufende und in Auftrag gegebene Arbeiten benötigt wird. Ein Rückgang dieser Dauer bedeutet, dass immer weniger neue Projekte an die Firmen vergeben werden, die dann die auslaufenden Vorhaben ersetzen. Sprich, die Auftragsbücher sind zunehmend weniger gut gefüllt, was negative Auswirkungen auf die Beschäftigung in der Branche hat.

Dabei seien die Bauunternehmen der Statistikbehörde zufolge Anfang des Jahres noch von einer gewissen Stabilisierung in den Auftragsbeständen ausgegangen …