Wegen illegaler Preisabsprachen in den Jahren 1999 und 2006 müssen mehrere internationale Fluggesellschaften insgesamt rund 700 Millionen Euro Strafen zahlen. Das bestätigten jetzt 13 Urteile des Gerichtshofs der Europäischen Union in Luxemburg, mit denen die Richter die große Mehrheit der entsprechenden Klagen von Airlines zurückwiesen. Von den Strafen betroffen ist auch die Luxemburger Gesellschaft Cargolux. Sie muss 80 Millionen Euro zahlen.
Dieser Rechtsstreit zog sich über mehr als 15 Jahre. Er geht zurück auf Vorkommnisse zwischen Dezember 1999 und Februar 2006, die die Europäische Kommission im Jahr 2010 mit Geldbußen von insgesamt fast 800 Millionen Euro geahndet hatte. Die Kommission warf den Fluggesellschaften Kartellverstöße vor. Sie sollen sich unerlaubt bei Preisen abgesprochen haben. Dabei ging es unter anderem um Aufschläge für Treibstoff und Sicherheitsleistungen sowie die Weigerung, Spediteuren eine Provision auf diese Aufschläge zu zahlen …
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