Weil er in mehreren Briefen Premier Xavier Bettel (DP) und Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) bedroht hatte, musste sich am Mittwoch ein 37-jähriger Mann vor Gericht verantworten. Der Impfgegner störte sich an der Corona-Politik der Regierung. Die Schreiben enthielten detaillierte Todesdrohungen – einigen war zudem eine verdächtige Substanz beigefügt.

Die ersten Briefe gingen Mitte Juli 2021 beim Staats- und beim Gesundheitsministerium sowie bei der Gesundheitskasse (CNS) ein. In den Schreiben drohte der anonyme Verfasser mit konkreten Angriffen gegen Xavier Bettel und Paulette Lenert sowie mit Anschlägen auf Impfzentren mit „vielen Opfern“. Dabei nahm er Bezug auf die geltenden Corona-Maßnahmen und warnte die Regierung davor, eine Impfpflicht ins Auge zu fassen.

Neben vielen derben Beleidigungen, darunter homophobe gegen den Premier, schreckte der Briefeschreiber nicht davor zurück, auch die Familien der Politiker zu bedrohen …