Die Wohlfahrtsorganisation „Caritas“ wurde allem Anschein nach Opfer eines millionenschweren Betrugs. Eine Mitarbeiterin soll rund 60 Millionen veruntreut haben, wie am Freitag bekannt wurde. Die Organisation hat Anzeige erstattet und die Justiz ermittelt. Und auch die Regierung steht mit der Caritas in Kontakt. Diese droht nämlich, in existenzielle Schwierigkeiten zu geraten.
Der Verlust des Geldes könnte die Caritas in eine derart schwierige finanzielle Situation bringen, dass sie ihre Schulden nicht mehr abbezahlen kann. Dies berichtet „Radio 100,7“, das am Freitag auch als erstes Medium den Fall meldete. Informationen des Radiosenders zufolge soll eine „gut platzierte“ Mitarbeiterin, die sich derzeit im Ausland aufhält, in den vergangenen Monaten Geld der Caritas auf andere Konten transferiert haben.
Die Transaktionen sollen vor allem in der Zeit getätigt worden sein, als der Generaldirektor Marc Crochet im Urlaub war. Die Gelder, die eigentlich in Projekte – von Einrichtungen für Geflüchtete bis hin zu Kooperationsprojekten im Ausland – fließen sollten, kamen dort nie an …
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