Auf Facebook hatte er die Meinung vertreten, es müssten auch einmal Linke erstochen werden. Vor Gericht wurde das ehemalige ADR-Mitglied Alain Hoffmann nun wegen Aufrufs zum Hass bzw. zur Gewalt zu neun Monaten Haft auf Bewährung und einer Geldstrafe von 1.500 Euro verurteilt. Sein Fall hatte im September vergangenen Jahres für viel Empörung, vor allem in politischen Kreisen, gesorgt. Mehrere Politiker hatten damals Anzeige erstattet.
Im Wortlaut hatte Alain Hoffmann damals unter einen Facebook-Beitrag von „RTL“ geschrieben: „Et sollen emol Lénker erstach gin fir daß deenen Nullekackerten emol d’Aen op gin. Déi drecks Band kënnt hei an Europa fir Schutz ze sichen, d’Wourecht ass awer dass mir mußen virun hinnen geschützt gin. Alles Heem Punkt“ (sic). In dem Beitrag ging es um Kritik der Linken-Politikerin Carole Thoma, mit der diese auf Aussagen von DP-Fraktionschef Gilles Baum zur „Remigration“-Debatte in Deutschland reagiert hatte.
Vor Gericht gab Alain Hofmann Mitte März zu, damals nur den Titel des Beitrags, „Rietsextremismus ass méi wéi just eng Gefor fir d’Ekonomie“, gelesen zu haben …
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