Immer mehr junge Menschen blicken mit Sorge und Angst in die Zukunft. Auch in Luxemburg. Das bestätigt der neue „Jugendbericht“ über das „Leben und Aufwachsen in Online- und Offline-Welten“. Forscher des „Centre for Childhood and Youth Research“ (CCY) der Universität Luxemburg führten dazu 2024 ein „Monitoring“ von Zwölf- bis 29-Jährigen in Luxemburg durch. Jetzt wurde der Bericht im Beisein von Bildungsminister Claude Meisch (DP) vorgestellt.

Generell geht aus dem Bericht hervor, dass das Wohlbefinden von jungen Menschen abnahm, während die Ängste und Sorgen wuchsen. Stark verbreitet ist dabei die Angst vor einem Krieg in Europa. Sie liegt mit einem Anteil von 80,6 Prozent an erster Stelle der Ängste der rund 4.800 Befragten und nahm auch im Vergleich zum vorigen Jugendbericht (2020), als dieser Wert bei 65,3 Prozent lag, am meisten zu. An zweiter Stelle rangiert mit 78,9 Prozent die Angst vor einer schweren Erkrankung, gefolgt von der Sorge um Umweltverschmutzung (77,3 Prozent) und den Klimawandel (74,5 Prozent).

Auffällig ist, dass die Sorge um Umwelt und Klima im Vergleich zu 2020 zurückging. Damals lagen die entsprechenden Anteile bei 87,5 bzw. 83,1 Prozent. Stärker stiegen hingegen vor allem die Ängste vor einer schlechten Wirtschaftslage (von 64,7 auf 75,1 Prozent), vor einem Terroranschlag (von 67,4 auf 72,5 Prozent), vor Gewalt …