Die Zahl der Beschwerden, die an den Ombudsman gerichtet werden, nimmt immer mehr zu. Im vergangenen Jahr war die aktuelle Verantwortliche Claudia Monti mit 1.456 neuen Anträgen befasst. Das waren 209 mehr als 2022, als 1.247 Beschwerden bei der Bürgerbeauftragten eingingen, und rund 500 mehr als jeweils in den Jahren 2018 bis 2021. In den Anfangsjahren, nachdem der Ombudsman anno 2004 seine Arbeit aufgenommen hatte, waren jährlich noch um die 900 Anträge verzeichnet worden.

Diese Zahlen gehen aus dem Jahresbericht des Ombudsman hervor, den Claudia Monti diese Woche im Parlament vorgestellt hat. Dabei hoffte die Bürgerbeauftragte, dass die Zunahme an Beschwerden auch darauf zurückzuführen sei, dass ihre Anlaufstelle den Bürgern mittlerweile besser bekannt sei und auch die Institutionen auf sie verweisen würden. Der Großteil der Beschwerden bezieht sich auf staatliche Behörden und Verwaltungen, andere auf Gemeinden.

Die meisten Fälle betreffen das Außenministerium, wobei denn auch die meisten Beschwerden sich auf Anträge auf internationalen Schutz beziehen …