Wenn Bürger der Auffassung sind, dass eine Luxemburger Behörde ihrer Amtspflicht nicht gerecht wird, können sie sich an den Omudsman wenden. Die Zahl derer, die von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, ist in den vergangenen Jahren konstant gestiegen. 2024 hat sie sich auf einem hohen Niveau eingependelt. Das geht aus dem Jahresbericht hervor, den die aktuelle Bürgerbeauftragte diese Woche vorgelegt hat.
Für Claudine Konsbrück war es die erste Vorstellung eines Jahresberichts, der denn auch noch auf der Arbeit ihrer Vorgängerin Claudia Monti beruht. Im Austausch mit den Abgeordneten des Luxemburger Parlaments, dem der Ombudsman angegliedert ist, betonte Claudine Konsbrück am Dienstag, dass die Bürgerinnen und Bürger von Behörden erwarten dürfen, dass sie transparent, zugänglich und fair sind.
Dass das in den Augen mancher Bürger nicht immer der Fall ist, zeigen die 1.455 Beschwerden, die 2024 an den Ombudsman gerichtet wurden. Das war eine Beschwerde weniger als im Vorjahr. Die Bürgerbeauftragte intervenierte denn auch in 242 Fällen bei den betreffenden Behörden und erzielte dabei einen „Taux de correction“ von 89,3 Prozent …
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