Im vergangenen Jahr gab es 30 Prozent mehr Insolvenzen als im Jahr davor. 2024 wurden nämlich 1.189 Unternehmen für zahlungsunfähig erklärt. 2023 war das noch für 919 Betriebe der Fall gewesen. Nach wie vor sind in absoluten Zahlen vor allem Holdinggesellschaften und Investmentfonds von Insolvenzen betroffen. 2024 häuften sich aber auch Pleiten von Firmen aus anderen Sektoren, wodurch denn auch viele Beschäftigten ihren Arbeitsplatz verloren.

So wurde 2024 bei Unternehmen „à emploi salarié“, also solchen mit einem realen Personalbestand, 26 Prozent mehr Insolvenzen verzeichnet als 2023. Bei Firmen, die über mehr als zehn Angestellte verfügten, war es im Jahresvergleich sogar ein Anstieg von 40 Prozent. Das geht aus der vorläufigen Abrechnung des zuständigen Justizministeriums und der Statistikbehörde „Statec“ hervor.

Was die einzelnen Branchen – ohne Holdings und Investmentfonds – anbelangt, lassen sich unterschiedliche Entwicklungen feststellen …