Im ersten Semester dieses Jahres wurden in Luxemburg insgesamt 593 Firmenpleiten verzeichnet. Das sind 39 (oder sieben Prozent) mehr als zur gleichen Zeit 2024. Durch diese Insolvenzen gingen ersten Schätzungen zufolge 1.474 Arbeitsplätze verloren. Das wiederum sind 200 (oder zwölf Prozent) weniger als im ersten Semester 2024. Nach wie vor zählt das Bauwesen viele Konkurse, doch ist ihre Anzahl leicht rückläufig.

Das geht aus den neuesten Zahlen der Statistikbehörde „Statec“ hervor. Demnach gab es in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 89 Insolvenzen im Bauwesen, was den derzeitigen Schätzungen zufolge zum Verlust von 515 Arbeitsplätzen führen könnte. Das wären zehn Prozent weniger Pleiten in diesem Sektor als im ersten Semester 2024 und sogar 35 Prozent weniger Arbeitsplatzverluste.

„Die Anzahl der Firmenpleiten im Bausektor ist nach wie vor hoch, aber es sind weniger als 2024“, hatte bereits letzte Woche Finanzminister Gilles Roth (CSV) im Parlament gesagt. Anlass war eine erweiterte parlamentarische Anfrage von André Bauler (DP) zur Situation auf dem Immobilienmarkt …