Seit rund zwei Jahren ist der öffentliche Transport in Luxemburg für Nutzer kostenlos. Was genau die Regelung gebracht hat, ist schwer zu beziffern, da ihr Inkrafttreten zeitlich mit dem Einsetzen der Corona-Pandemie zusammenfiel. Sie kostet den Staat aber jährlich 41 Millionen Euro. Zumindest lässt sich diese Summe aufgrund der ausbleibenden Ticketverkäufe berechnen, wie Mobilitätsminister François Bausch (Déi Gréng) in seiner Antwort auf eine parlamentarische Frage der LSAP-Abgeordneten Dan Biancalana und Carlo Weber darlegt.

Darin geht der Minister auch auf die Pläne ein, das Gratis-Angebot über die Grenzen Luxemburgs hinaus zu erweitern. In Zusammenarbeit mit der französischen „Communauté de Communes de Cattenom et Environs“ laufe nämlich derzeit ein Pilotprojekt, um zu analysieren, wie die kostenlose Nutzung auf Haltestellen in der Nachbarregion ausgedehnt werden kann. Konkret geht es um Standorte, die weniger als fünf Kilometer von der Grenze entfernt liegen …