Wann im geplanten „Südspidol“ in Esch/Alzette die ersten Patienten behandelt werden können, das ist unklar. Klar ist aber, dass das Projekt bereits jetzt eine lange Geschichte hinter sich hat, ohne dass am geplanten Standort die Bauarbeiten begonnen hätten. Ob denn, wie zuletzt gedacht, noch 2026 damit gerechnet werden könne, das wollten jetzt drei Südabgeordnete der LSAP von Gesundheitsministerin Martine Deprez (CSV) erfahren.
„Ein genauer Termin für den Baubeginn kann noch nicht genannt werden. Dennoch wäre ein Beginn der Arbeiten, unter Vorbehalt, für 2028 denkbar“, schreibt die Ministerin in ihrer Antwort auf die parlamentarische Anfrage von Liz Braz, Mars Di Bartolomeo und Georges Engel. Der Hauptgrund der Verzögerung des Projekts – an dem bereits seit 2014 geplant wird – liege in der Neubesetzung des zuständigen Planungskonsortiums, so die Ministerin.
In der Tat hatten sich die Verantwortlichen des „Centre Hospitalier Emile Mayrisch“ (CHEM), das mit dem Krankenhausprojekt seine verschiedenen Dienste an einem Standort vereinen möchte, 2021 vom ursprünglichen Architekten, dem Österreicher Albert Wimmer, im Streit getrennt, woraufhin der Architektenwettbewerb neu ausgeschrieben wurde …
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