Wenige Tage vor der nächsten „Quadripartite“ im Gesundheitswesen erhöht die „Association des médecins et médecins-dentistes“ (AMMD) den Druck auf die Regierung und vor allem auf Ressortministerin Martine Deprez (CSV). Nach einer ersten Ankündigung, in Erwägung zu ziehen, die bestehende Konvention mit der „Caisse nationale de santé“ (CNS) aufzukündigen, hat der Vorstand der AMMD sich jetzt von ihren Mitgliedern das entsprechende Mandat geben lassen.
Dazu hatte die Ärztevereinigung am Mittwochabend zu einer außerordentlichen Generalversammlung ins „Parc Hotel Alvisse“ nach Dommeldingen geladen – einer Einladung, der rund 300 Mitglieder gefolgt waren. Der Beschluss, dem Vorstand das Mandat zur Aufkündigung der Konvention mit der Gesundheitskasse zu geben, wurde denn auch mit ganz großer Mehrheit getroffen. Nur fünf Mitglieder waren dagegen, während sich zwei enthielten.
Das bedeutet jetzt allerdings nicht, dass die AMMD die Konvention auch tatsächlich aufkündigt. Sowieso würde in einem solchen Fall die Kostenübernahme auch für die nachfolgenden zwölf Monate in Kraft bleiben …
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