In Luxemburg sind in den vergangenen Jahren weniger Menschen an den Folgen ihres Drogenkonsums gestorben als in den Jahren davor. Das geht aus einer Antwort des Ministeriums für Gesundheit und soziale Sicherheit auf eine parlamentarische Anfrage hervor. Die rückläufige Sterblichkeitsrate führt das Ministerium vor allem auf das Angebot an überwachten Konsumräumen sowie den Ausbau von Substitutionsbehandlungen zurück.
Trotzdem sterben auch in Luxemburg weiterhin Menschen an einer Überdosis. Im vergangenen Jahr gab es den Angaben des Ministeriums zufolge neun Todesfälle infolge einer Überdosis und im Jahr davor acht. Im Jahr 2015 lag diese Zahl jedoch noch bei zwölf, so das Ministerium, was den generellen Trend bestätige, dass die Sterblichkeitsrate in einem direkten Zusammenhang mit Drogenkonsum in den letzten Jahren rückläufig sei.
In seiner Antwort auf die parlamentarische Anfrage der Abgeordneten Nancy Kemp-Arendt (CSV) nennt das Ministerium von Martine Deprez (CSV) denn auch die Substanzen, die in Luxemburg am häufigsten zu Überdosen führen …
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