Im Zusammenhang mit der Affäre um die mutmaßliche Veruntreuung von Geldern in Millionenhöhe hat die „Caritas“ nun ein Krisenkomitee eingerichtet. Das berichtete zuerst „Radio 100,7“. Damit will die Wohlfahrtsorganisation das Vertrauen der Regierung, der Spender und der Mitarbeiter zurückgewinnen. Unterstützt wird das Komitee von einem Wirtschaftsprüfungsunternehmen.
Mit der Einrichtung des Krisenkomitees soll den Angestellten der Caritas signalisiert werden, dass ihre Arbeitsplätze gesichert seien, so „Radio 100,7“ am Montag unter Berufung auf eine interne Mitteilung. Premier Luc Frieden (CSV) habe betont, dass es wichtig sei, dass die Aktivitäten der Organisation sowie auch die Arbeitsplätze erhalten bleiben, zitiert der Sender aus der Mitteilung, aus der auch die Zusammenstellung des Komitees hervorgeht.
Den Vorsitz des Krisenkomitees hat demnach Christian Billon inne. Der Präsident des „Comité national de défense sociale“ sei für seine Erfahrung im Finanz- und Sozialwesen bekannt, so die Caritas in ihrer internen Kommunikation. Außerdem sei wichtig, dass eine externe Person, die unabhängig vom Verwaltungsrat sei, die Unternehmensführung der „Fondation Caritas Luxembourg“ sowie der gemeinnützigen Vereinigung „Caritas Accueil et Solidarité“ überwache.
Die anderen Personen im Komitee sind derweil allesamt Mitglieder des Verwaltungsrates der Caritas …
Bereits Mitglied? Jetzt einloggen!
