Die vier Krankenhausbetreiber in Luxemburg sollen Teile ihrer ambulanten Aktivitäten künftig an zusätzlichen Standorten ausüben. Ein neues Gesetzprojekt sieht die Schaffung von acht weiteren Außenstellen vor, die über das Land verteilt sein sollen. Zunächst aber soll das Nordspital ein zusätzliches MRT-Gerät erhalten. Auch das MRT, das seit Kurzem in Potaschberg betrieben wird, soll ins bestehende Krankenhaussystem integriert werden.

Mit diesen Ankündigungen versuchten die Gesundheitsministerin Paulette Lenert und der Minister für Soziale Sicherheit, Claude Haagen, (beide LSAP), etwas Ruhe in die anhaltende Debatte um das MRT in der Gemeinde Grevenmacher zu bringen. Dieses wird seit Anfang Mai von Ärzten in einem privaten medizinischen Zentrum eingesetzt, was Gegenstand teils hitziger politischer Diskussionen um die Legalität einer solchen Aktivität außerhalb des Krankenhauswesens war. Das MRT soll nun in einer Zusammenarbeit zwischen dem „Centre Médical Potaschberg“ (CMP) und dem „Centre Hospitalier de Luxembourg“ (CHL) betrieben werden. Die Verhandlungen seien aber noch nicht abgeschlossen …