Weil im kommenden Jahr sowohl Parlaments- als auch Gemeindewahlen stattfinden, müssen einige Anpassungen an der Gesetzgebung vorgenommen werden. Der entsprechende Text wurde vergangene Woche im Parlament verabschiedet. Dabei wurde auch eine nicht unwesentliche Änderung beschlossen: Künftig wird die Anzahl an Ratsmitgliedern in den Gemeinden nicht mehr auf Basis der Volkszählung, sondern anhand des nationalen Registers für natürliche Personen bestimmt.

Dass Landes- und Kommunalwahlen im selben Jahr stattfinden, kommt rein rechnerisch nur alle 30 Jahre vor. Durch die vorgezogenen Parlamentswahlen im Oktober 2013 kommt es aber nun früher zu dieser Situation als üblich. Damit beide Wahlen nicht gleichzeitig im Oktober 2023 stattfinden, werden die Gemeindewahlen auf Juni vorverlegt. Genauer gesagt, auf den 11. Juni …