Vor fünf Jahren dominierten Begriffe wie Infektionszahlen und Impfquoten die Schlagzeilen. Luxemburg befand sich mitten in der Covid-Pandemie und die Welt war nicht nur gefühlt eine ganz andere. Diese Zeiten sind zum Glück vorbei, doch scheinen damit auch die damaligen Hygieneregeln und Impfempfehlungen in Vergessenheit geraten zu sein. Das hat denn auch einen Einfluss darauf, wie stark die saisonale Grippe mittlerweile wieder grassiert. Das geht aus der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage hervor.

„In den vergangenen Jahren war die Grippeaktivität in Luxemburg, wie auch in den meisten Nachbarländern, stark durch die Covid-Pandemie beeinflusst. Aufgrund der Hygiene- und Distanzmaßnahmen war die Zahl von Grippefällen in den Jahren 2020 und 2021 ungewöhnlich niedrig.“ Das schreibt die Ministerin für Gesundheit und soziale Sicherheit, Martine Deprez (CSV), in ihrer Antwort auf die parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Mars Di Bartolomeo (LSAP).

„Seitdem stieg die Zahl der Grippefälle aber wieder an und erreichte in den Wintern 2022/23 und 2023/24 wieder ein Niveau, das mit jenem vor der Pandemie vergleichbar ist. Im letzten Winter 2024/25 wurden sogar mehr Fälle verzeichnet als in den drei vorherigen Wintern“, so die Ministerin, in deren Antwort auch eine Statistik die Entwicklung der Grippeaktivität zeigt …