Das sogenannte Projekt „Alpha – Zesumme wuessen“, also die Alphabetisierung der Grundschüler auf Französisch, soll im September 2026 landesweit zunächst im Zyklus 1.2 eingeführt werden. Zu diesem Zeitpunkt sollen dafür keine zusätzlichen Klassenräume benötigt werden, in späteren Etappen hingegen schon. Das Gleiche gilt für das Personal. Das bestätigt Bildungsminister Claude Meisch (DP) nun in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage.
Die alternative Alphabetisierung auf Französisch war im Herbst 2022 zunächst als Pilotprojekt in vier Grundschulen gestartet worden. In Zukunft soll eine solche Alphabetisierung in allen Luxemburger Gemeinden angeboten werden. Das Ganze soll in Etappen geschehen, „sofern die wissenschaftliche Bewertung des Projekts weiterhin positiv ist“, wie Claude Meisch auf die parlamentarische Anfrage der Abgeordneten Francine Closener (LSAP) antwortet.
Konkret bedeutet das, dass die Eltern in Zukunft wählen können, ob ihre Kinder auf Deutsch oder auf Französisch alphabetisiert werden. Dadurch werden zwangsläufig mehr Klassenräume benötigt als bisher. Das Ministerium habe diesbezüglich Modellrechnungen durchgeführt und gehe davon aus, dass bis zur kompletten Umsetzung des Alpha-Projekts in den 100 Gemeinden 150 zusätzliche Räume benötigt werden …
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