In der Affäre um die Wohlfahrtsorganisation Caritas tragen die Ermittlungen zunehmend Früchte. Nachdem die Luxemburger Justiz bereits vor wenigen Tagen die Verhaftung von acht Verdächtigen verkünden konnte, kam nun eine weitere hinzu. Der zuständige Untersuchungsrichter hat nämlich am vergangenen Freitag Anklage gegen einen bulgarischen Staatsbürger erhoben, der in den Fall um die verschwundenen Millionen verwickelt sein soll.
Dem Beschuldigten werden Urkundenfälschung und deren Verwendung, Betrug, Geldwäsche, Beteiligung an einer verbrecherischen Vereinigung im Zusammenhang mit dieser Geldwäsche und Bildung einer kriminellen Organisation vorgeworfen, so die Luxemburger Justiz in einer entsprechenden Pressemitteilung. Der Bulgare wurde am Freitag vom Untersuchungsrichter vernommen, der in der Folge einen Haftbefehl erließ. Der Angeklagte befindet sich seitdem im Gefängnis „Uerschterhaff“ in Untersuchungshaft.
Wie die Justiz in ihrer Mitteilung betont, war dieser Verdächtige keine der acht Personen, die vor wenigen Tagen in Bulgarien und Frankreich festgenommen wurden …
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