Am Sonntag sind Europawahlen. Doch nicht jeder Wahlberechtigte wird sich dazu ins Wahlbüro begeben. 87.756 Wähler haben sich nämlich für eine Briefwahl entschieden. Beim Verschicken der entsprechenden Dokumente kam es aber in verschiedenen Gemeinden zu Fehlern. Mancherorts wurde nämlich die Anleitung für die Briefwahl nicht vollständig mit verschickt. In zwei Antworten auf parlamentarische Anfragen liefert der Ressortminister nun weitere Details.

Die Dokumente mit der Anleitung zur Briefwahl seien, wie üblich, vom Staat und dem „Syndicat intercommunal de gestion informatique“ (SIGI) den Gemeinden zur Verfügung gestellt worden. Für das Verschicken an die Wähler seien aber die Kommunen zuständig, schreibt der Minister für innere Angelegenheiten, Léon Gloden (CSV), in seiner Antwort auf eine erste parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Meris Sehovic (Déi Gréng).

In sechs Gemeinden seien dabei allerdings die Anleitungen nicht vollständig mit verschickt worden, erklärt Léon Gloden in seiner Antwort auf eine zweite parlamentarische Anfrage von Meris Sehovic – zuvor war sein Ministerium noch von sieben Gemeinden ausgegangen …