Der Irankrieg und seine Ausläufer in der Region haben weiterhin Auswirkungen auf die Erdölpreise, was sich auch an den Tankstellen in Luxemburg widerspiegelt. Aktuell wird befürchtet, dass die Ölimporte aus dem Nahen Osten sogar weiter zurückgehen, was die europäischen Ölmärkte noch stärker unter Druck setzen dürfte und das Risiko anhaltender Preisanstiege mit sich bringt. Das geht aus dem neuen „Konjunktur-Flash“ der Statistikbehörde „Statec“ hervor.

Zwischen Ende August und Mitte September stieg der Preis für ein Barrel Brent-Rohöl laut dem Statec von etwa 90 auf über 100 US-Dollar. Grund dafür waren eben die wieder aufflammenden Spannungen im Nahen Osten, die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sowie militärische Angriffe auf alternative Exportwege. All das fachte der Statistikbehörde zufolge die Befürchtungen vor einer dauerhaften Störung der weltweiten Ölversorgung wieder an.

Dieser Anstieg beim Ölpreis wirkte sich denn auch schnell auf die Preise in Luxemburg aus. Innerhalb von zwei Wochen stieg der Dieselpreis um 30 Cent (plus 16 Prozent), der Benzinpreis um 17 Cent (plus neun Prozent) und der Heizölpreis um 29 Cent pro Liter (plus 21 Prozent) ..