In Deutschland nimmt der Konsum der Droge Crack immer mehr zu. Auch im Saarland, wie eine aktuelle Artikel-Serie der „Saarbrücker Zeitung“ zeigt. Das wirft die Frage auf, wie sich das auf Luxemburg als Nachbarland auswirkt. Beziehungsweise, ob die Droge bereits heute im Großherzogtum vermehrt konsumiert wird. Genau mit diesen Fragen wandte sich Mars Di Bartolomeo (LSAP) in einer parlamentarischen Anfrage an Martine Deprez (CSV).
Die Ministerin für Gesundheit und soziale Sicherheit kann den Abgeordneten in ihrer Antwort dahingehend beruhigen, dass es bis dato keine Hinweise auf einen verstärkten Konsum von Crack gibt. Weder habe das Staatslaboratorium bei seinen Abwasseranalysen eine Zunahme solcher Spuren festgestellt, noch seien im Zentrum „Abrigado“ und seinem Drogenkonsumraum signifikante Veränderungen beim Konsum von Crack bemerkt worden, so Martine Deprez.
Auch die Polizei habe im Zusammenhang mit der Droge kein neues Momentum festgestellt. Bei Verhaftungen und Beschlagnahmungen sei 2025 lediglich in einem Fall Crack sichergestellt worden …
Bereits Mitglied? Jetzt einloggen!
