Die Luxemburger Polizei und die Zollverwaltung haben in den vergangenen fünf Jahren rund 550 Kilogramm Haschisch, 543 Kilo Marihuana, 22 Kilo Kokain und 13 Kilo Heroin beschlagnahmt. Das sind vergleichsweise geringe Zahlen, die zudem von Jahr zu Jahr beträchtlich schwanken. Das geht aus der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage hervor. Im laufenden Jahr dürften derweil vor allem beim Kokain die Zahlen in die Höhe schnellen.
In diesem Jahr wurden nämlich bereits zwei größere Kokainfunde gemeldet. Beide hatten sich Anfang Februar ereignet. Die Polizei hatte auf einem Bauernhof in der Gemeinde Rambrouch in den Walzen einer Maschine zum Zerkleinern von Steinen rund 890 Kilo Kokain entdeckt. Die Zollbehörde ihrerseits hatte in einer Luftfrachtladung Tapioka aus Brasilien 508 Kilo Kokain sichergestellt. Diese Funde waren auch der Anlass, warum sich der Abgeordnete Sven Clement (Piraten) mit einer parlamentarischen Anfrage an Finanzminister Gilles Roth (CSV) und den Minister für innere Angelegenheiten, Léon Gloden (CSV), wandte.
In ihrer Antwort listen die Minister die sichergestellten Drogenmengen der vergangenen fünf Jahre auf, wobei sie sich auf die am häufigsten entdeckten Substanzen beschränken. Demnach waren in dem Zeitraum insgesamt 549,935 Kilogramm Haschisch und 543,552 Kilo Marihuana beschlagnahmt worden. Der Großteil davon geht auf zwei umfangreiche Funde der Zollverwaltung im Jahr 2022 (169 Kilo Marihuana) und im Jahr 2023 (403 Kilo Haschisch) zurück …
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