In letzter Zeit wurden mehrere Bankkunden aus Luxemburg Opfer von Online-Betrug. Viele von ihnen fielen auf eine gefälschte Webseite herein, die vorgab, das Online-Portal der „Banque Internationale à Luxembourg“ (BIL) zu sein. Die Betroffenen gaben dort ihre Zugangsdaten ein. Kurze Zeit später wurden von ihren Bankkonten größere Beträge auf andere Konten überwiesen. Das Geld war weg – und die Opfer fühlten sich von ihrer Bank im Stich gelassen.
In mehreren Presseberichten hatten sie in den vergangenen Wochen den Betrug geschildert und die mangelnde Unterstützung sowie die Kommunikation vonseiten der BIL kritisiert. Am Sonntag dann trafen sich rund 70 von ihnen in Medernach, um sich über die Affäre auszutauschen und „die Bank zum Handeln zu bewegen“, wie etwa aus einem Bericht des „Luxemburger Wort“ hervorgeht. Unter anderem denken die Opfer, die von einem Gesamtschaden in Höhe von mehr als 800.000 Euro ausgehen, über eine mögliche Sammelklage nach.
Die BIL verschickte am Sonntag eine Pressemitteilung, in der sie betont, alles zu tun, um die Opfer solcher Betrügereien zu unterstützen und derartige Situationen künftig zu vermeiden …
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