Die nationale Datenschutzkommission war im vergangenen Jahr mit 592 Beschwerden befasst. Das waren 110 mehr als noch das Jahr davor. 499 davon wurden direkt von Betroffenen an die Kommission gerichtet. 93 gingen über das europäische Informationssystem IMI ein. Das ist dem Jahresbericht der „Commission nationale pour la protection des données“ (CNPD) zu entnehmen, der Mitte der Woche veröffentlicht wurde.
Hauptgründe für die 592 Beschwerden waren, dass die Vertraulichkeit von Daten nicht gewahrt wurde (28 Prozent), Daten nicht rechtmäßig verarbeitet wurden (19 Prozent) oder das Zugangsrecht nicht eingehalten wurde (17 Prozent). Darüber hinaus wurden der Kommission im vergangenen Jahr 434 Verletzungen des Datenschutzes gemeldet und damit 80 mehr als noch 2022. Die meisten Fälle, nämlich 61 Prozent, waren auf menschliches Versagen zurückzuführen …
Bereits Mitglied? Jetzt einloggen!
