Jahrzehntelang galt sie als Schandfleck und die Hoffnung, dass aus einem einst gescheiterten Projekt doch noch etwas wird, war gering. Jetzt aber soll auf dem Areal der Cité Syrdall in Wecker ein ganz neues Wohnviertel für rund 500 Einwohner entstehen. Das Projekt namens „An der Schmëtt“ hat seinen Preis.

135 Millionen Euro nämlich soll der Bau der Siedlung auf dem Gebiet der Ostgemeinde Biwer kosten. Der Staat übernimmt dabei 108 Millionen Euro. Der Gesetzentwurf für das Finanzierungsgesetz wurde am 24. Februar von Wohnungsbauminister Henri Kox (Déi Gréng) im Parlament eingereicht. Den Rest zahlt der „Fonds du Logement“, der das Vorhaben auch umsetzt. Die Gemeinde Biwer muss lediglich 1,9 Millionen Euro für die Renaturierung der Syr, die mitten durch das Areal fließt, vorstrecken. Sie bekommt den Betrag aber vom staatlichen Wasserfonds erstattet.

Insgesamt 164 neue Wohneinheiten sollen nun auf einer Fläche von 5,24 Hektar entstehen, dies in Form von Einfamilien- und Doppelhäusern sowie Apartments …