Infolge der Finanzaffäre bei der Caritas könnten 20 bis 30 Angestellte ihren Job verlieren. Das teilte die Gewerkschaft OGBL nach einem Treffen von Personalvertretern mit dem Krisenkomitee der Wohlfahrtsorganisation mit. Die betroffenen Mitarbeiter waren bei der Caritas für die Verwaltung von Projekten im Ausland verantwortlich. Die Arbeitsplätze der restlichen Belegschaft sollen derweil gesichert sein. Ebenso die Gehälter für September.
Den vorliegenden Informationen zufolge kann demnach die große Mehrheit der mehr als 400 Caritas-Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz behalten. Sie sollen von der neuen Organisation, welche aus der bisherigen „Fondation Caritas Luxembourg“ hervorgehen soll, übernommen werden. Für 20 bis 30 Angestellte wird dies jedoch nicht möglich sein, wie Smail Suljic, Zentralsekretär beim OGBL, gegenüber mehreren Medien erklärte. Besagte Personen seien bei der Caritas hierzulande für die Verwaltung der internationalen Entwicklungshilfeprojekte zuständig gewesen.
Die betroffenen Angestellten seien bereits über diese Situation informiert worden, so Smail Suljic. Der OGBL versuche mit ihnen eine bestmögliche Lösung zu finden. Dabei stehe auch die Möglichkeit eines Sozialplans im Raum. Ob es letztlich dazu kommt, müsse die weitere Entwicklung bei der Caritas zeigen. Manche der Angestellten hätten auch bereits angedeutet, die Caritas aus freien Stücken verlassen zu wollen …
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