In den vergangenen 25 Jahren stiegen im Staatshaushalt die Investitionen schneller als die laufenden Ausgaben. Jährlich wuchsen die Ausgaben etwa für neue Straßen, Schulen oder Wohnungsbau um 8,3 Prozent. Wiederkehrende Ausgaben wie Gehälter, Sozialhilfen oder die Bedienung der Staatsschulden nahmen um 6,6 Prozent zu. Diese Analyse teilte Finanzminister Gilles Roth (CSV) als Antwort auf eine parlamentarische Anfrage mit.

Der DP-Abgeordnete André Bauler fragte nach dem Verhältnis von laufenden und außergewöhnlichen Ausgaben. Der Anteil der  wiederkehrenden Ausgaben am Gesamthaushalt blieb seit 2000 relativ stabil und lag zwischen 83 und 91 Prozent. Der Anteil der Investitionen war wechselhafter, stabilisierte sich jedoch in den vergangenen zehn Jahren bei 13 Prozent. Von unter einer Milliarde Euro im Jahr 2000 stiegen sie auf knapp vier Milliarden Euro 2025 …