Im vergangenen Jahr wurden im Luxemburger Bauwesen 165 Konkurse verzeichnet. Das waren weniger als 2024, als 197 Unternehmen aus der Branche für insolvent erklärt wurden. Trotzdem bleibt die Anzahl an Firmenpleiten im Sektor historisch betrachtet hoch. Das geht aus einer Veröffentlichung von „Creditreform Luxembourg“ hervor. Die Wirtschaftsauskunftei hat die Entwicklung der Unternehmensinsolvenzen in Luxemburg im Jahr 2025 analysiert und mit dem Ausland verglichen.
Insgesamt wurden 2025 in Luxemburg 1.187 Unternehmen für insolvent erklärt und damit fast genau so viele wie das Jahr davor, als 1.193 Konkurse registriert wurden. Das stellt demnach sogar einen Rückgang von 0,5 Prozent dar, während in den Nachbarländern im Jahresvergleich Anstiege verzeichnet wurden: 8,3 Prozent in Deutschland, plus 5,9 Prozent in Belgien und plus 3,0 Prozent in Frankreich. Auch im Vergleich mit den Vorjahren entsprechen die Luxemburger Zahlen aus 2024 und 2025 einer stabilen Entwicklung: Von 2018 bis 2023 hatte es nämlich pro Jahr zwischen 944 und 1.263 Insolvenzen gegeben.
Die meisten Insolvenzen wurden auch 2025 im Dienstleistungssektor beobachtet – mit insgesamt 697 Konkursen. Doch war auch erneut das Bauwesen von vielen Insolvenzen betroffen. Denn auch wenn 2025 mit 165 zahlungsunfähigen Baufirmen weniger Betriebe Konkurs anmelden mussten als die 197 im Jahr davor, hatte es derart hohe Zahlen in den vergangenen Jahren nicht gegeben …
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