Nachdem die richterliche Ratskammer des Berufungsgerichts Ende Oktober 2024 grünes Licht für einen zweiten Prozess im Zusammenhang mit der „Bommeleeër“-Affäre gab, ist jetzt auch bekannt, wann dieses Verfahren verhandelt wird: Wie zuerst „Radio 100,7“ berichtete, müssen sich die acht Angeklagten vom 17. November bis zum 11. Dezember dieses Jahres vor einer Strafkammer des Bezirksgerichts Luxemburg verantworten.
Bei den acht Beschuldigten handelt es sich allesamt um ehemalige Beamte der einstigen Luxemburger Gendarmerie. Ihnen wird keine Mittäterschaft bei der Anschlagsserie Mitte der 1980er Jahre vorgeworfen, sondern Falschaussagen während des ersten Bommeleeër-Prozesses (2013-2014), in dem die beiden Ex-Mitglieder der „Brigade mobile de la Gendarmerie“ (BMG), Marc Scheer und Jos Wilmes, sich wegen der Attentate verantworten mussten.
Vor allem die fünf hochrangigen Ex-Offiziere Charles Bourg, Aloyse Harpes, Pierre Reuland, Armand Schockweiler und Guy Stebens hatten damals im Zeugenstand den Verdacht aufkommen lassen, dass sie mehr über die Affäre wissen, als sie zu Protokoll gaben …
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