Im laufenden Schuljahr besuchen etwas mehr als 118.000 Schülerinnen und Schüler die Bildungseinrichtungen in Luxemburg – rund 63.400 eine Grundschule und etwa 54.600 ein Lyzeum. Diese Zahlen hatte das Bildungsministerium vor der letzten „Rentrée“ veröffentlicht. Vergleichsweise wenige Kinder und Jugendliche werden hingegen zu Hause unterrichtet. Das geht aus der Antwort von Ressortminister Claude Meisch (DP) auf eine parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Marc Goergen (Piraten) hervor.

Demnach werden derzeit insgesamt 262 Schüler in Luxemburg zu Hause unterrichtet. 177 davon sind im Grundschulalter. In ihrem Fall ist der jeweilige Regionaldirektor dafür zuständig, zu kontrollieren, ob die Schulpflicht auch respektiert wird. Er ist es auch, der das Homeschooling überhaupt erst autorisieren muss. 85 zu Hause unterrichtete Schüler wiederum sind im Sekundarschulalter. In ihrem Fall erfolgt die Kontrolle der Schulpflicht durch einen regelmäßigen Austausch des Ministeriums mit den Eltern und Schülern …