Luxemburg investiert weiter in sein Bildungssystem und will damit dem anhaltenden Bevölkerungswachstum Rechnung tragen. Mit dieser Botschaft präsentierten Bildungsminister Claude Meisch und Mobilitätsministerin Yuriko Backes (beide DP) dem Parlament diese Woche gemeinsam die Regierungsstrategie zum Ausbau der schulischen Infrastruktur.

Den Kern der Strategie macht der „Plan sectoriel lycées“ aus, der bis zum Jahr 2050 die Schaffung von elf ganz neuen Sekundarschulen vorsieht. Ein Ziel ist dabei, den Bildungszugang regional gerecht zu gestalten und nicht zuletzt lange Schulwege zu vermeiden. Das Verfahren für den Plan soll nach Abschluss der Standortermittlungen und Umweltprüfungen eingeleitet werden, mit einem geplanten Inkrafttreten im Jahr 2028, heißt es in einer Pressmitteilung vom vergangenen Dienstag. Die geplanten Standorte verteilen sich wie folgt auf das Land: Vier neue Lyzeen sollen im Süden entstehen, zwei in der Region um Junglinster und das Müllerthal sowie jeweils unter anderem im Norden, in Mersch und Steinfort …