Im Großherzogtum waren Ende 2023 rund 489.000 Personen beschäftigt. Von diesen Arbeitnehmern waren 259.000 auch in Luxemburg wohnhaft. Die anderen 230.000, und damit 47 Prozent, waren Grenzgänger. Diese Zahlen sind einem Bericht des „Statec“ zu entnehmen, den das Statistikamt anlässlich des Tages der Arbeit veröffentlicht hat. Darin geht auch hervor, dass in Luxemburg weiterhin vergleichsweise hohe Gehälter gezahlt werden.

Mit einem Medianlohn von 24,0 Euro pro Stunde steht das Großherzogtum in der Europäischen Union nämlich an zweiter Stelle. Den ersten Platz belegt Dänemark mit 29,8 Euro. Direkt hinter Luxemburg liegen Belgien mit einem Median-Stundenlohn von 23,8 Euro, Irland mit 20,3 Euro, Deutschland mit 19,4 Euro und Finnland mit 19,3 Euro. Am unteren Ende der Liste rangieren Polen (6,9 Euro), Kroatien (6,8 Euro), Portugal (6,2 Euro), Ungarn (5,7 Euro) und Bulgarien (4,1 Euro). Der Medianlohn für die gesamte EU beläuft sich indes auf 14,9 Euro pro Stunde.

Sogenannte Niedriglöhne beziehen in Luxemburg 14 Prozent der Arbeitnehmer, womit das Großherzogtum etwas über dem EU-Durchschnittswert (15 Prozent) rangiert und damit den elften Platz unter allen Mitgliedstaaten belegt …