Es ist ein für Luxemburger Verhältnisse außergewöhnlicher Fall: Im Sommer 2022 kündigte ein junger Mann einen Amoklauf an einer Schule an. Die Behörden nahmen die Sache ernst und nahmen den Verdächtigen fest. Diese Woche musste er sich vor Gericht verantworten. Dabei wurden weitere Details über den Fall bekannt, über den mehrere Medien berichteten.
Demnach hatte der damals noch Minderjährige im August 2022 auf der Online-Plattform „Discord“ geschrieben, sich zu seinem 18. Geburtstag im Oktober Waffen zu beschaffen, um damit einen Anschlag in einem Lyzeum zu begehen. Konkret kündigte er an, im April 2023 mit einem Gewehr und einer Pistole das Escher „Lycée technique de Lallange“ aufzusuchen und dort einen Anschlag nach dem Vorbild des Columbine-Massakers zu verüben. Bei dem Amoklauf am 20. April 1999 hatten zwei Schüler an der „Columbine High School“ im US-Bundesstaat Colorado zwölf Mitschüler, einen Lehrer und sich selbst getötet …
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