Die Luxemburger Regierung reagierte am Donnerstag nochmals auf die rezenten Vorfälle mit Flugdrohnen, die unter anderem zu zwei temporären Sperrungen des Flughafens geführt hatten. Auf einer weiteren Pressekonferenz versuchten Premier Luc Frieden (CSV), Verteidigungs- und Mobilitätsministerin Yuriko Backes (DP), Innenminister Léon Gloden (CSV) sowie die Direktoren von mehreren Verwaltungen, Antworten auf die Fragen zu geben, die sich stellen.

Luc Frieden und der Hochkommissar für nationale Sicherheit, Guy Bley, betonten, dass die Zusammenarbeit zwischen den zuständigen Verwaltungen und Sicherheitsbehörden sowie auch der Informationsaustausch mit dem Ausland funktioniert habe und alle Prozeduren gegriffen hätten. Hervorgehoben wurde die Unterstützung durch Frankreich und Belgien, doch auch Deutschland, die Niederlande und die USA hätten Hilfe angeboten, so der Premier.

Bei den Drohnen soll es sich um größere Modelle mit einer Spannweite von ein bis zwei Metern gehandelt haben und eben nicht um Fluggeräte, wie man sie im Einzelhandel erwerben könne, sagte Luc Frieden. Welche Modelle es genau waren und wie viele unerlaubt im Luftraum auftauchten, sei unklar, da man keine Drohne habe abfangen können. Sie seien auch lediglich visuell wahrgenommen, also gesehen, und nicht auf anderem Wege detektiert worden.

Regierung und Behörden wissen demnach auch nicht, ob die Drohnen bewaffnet waren. Was sie aber bestätigen konnten, war, dass ihre Positionslichter eingeschaltet waren …