Ende Mai kündigten fünf Luxemburger Banken an, 250 Millionen Euro in eine Zweckgesellschaft zu investieren, um den Immobilienmarkt anzukurbeln. Doch erst seit dem 8. August besteht die Gesellschaft auch ganz offiziell. Ein Problem mit dem Namen war der Grund für die Verzögerung. Das kostete die Initiative, die als kurzfristige Maßnahme gedacht war, am Ende einen ganzen Monat.

„Prolog SA“ war der Name, den die Vertreter der Banken am 22. Mai auf einer Pressekonferenz in Anwesenheit von Finanzminister Gilles Roth (CSV) präsentiert hatten. Das Problem: Es gab bereits ein Unternehmen mit diesem Namen im Luxemburger Unternehmensregister. Dessen waren sich die beteiligten Banken aber offenbar nicht bewusst, als sie am 1. Juli vor einem Notar die Gesellschaft gründeten. Bereits am 8. Juli verkündete denn auch die Bankenvereinigung ABBL, „Prolog“ sei „jetzt einsatzbereit“.

Knapp vier Wochen später jedoch kamen die Teilhaber der Gesellschaft zu einer außerordentlichen Generalversammlung zusammen und änderten den Namen in „Prolog Luxembourg SA“ um …