Die Zahl der irregulären Grenzübertritte an den EU-Außengrenzen ist in den ersten sechs Monaten des Jahres stark zurückgegangen. Dies teilte die EU-Grenzschutzagentur „Frontex“ am Dienstag in ihrem Halbjahresbericht für das Jahr 2024 mit. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurden demnach 36 Prozent weniger Übertritte an den Außengrenzen der EU registriert. In absoluten Zahlen hat die Behörde 113.400 Verstöße gegen die EU-Einreiserichtlinie festgestellt.

Die stärksten Rückgänge gab es auf der sogenannten Mittelmeerroute und auf der Westbalkanroute, mit jeweils 64 Prozent und 75 Prozent. Mit mehr als 32.220 festgestellten Grenzübertritten bleibt der Seeweg über das Mittelmehr dennoch weiterhin die „aktivste Migrationsroute“ nach Europa, so die Grenzschutzagentur.

Die Behörde erklärt die neuen Zahlen unter anderem mit „Präventionsmaßnahmen“ durch die Mittelmeeranrainerstaaten Tunesien und Libyen …