Die Vereinigung „Amnesty International Luxembourg“ vergibt jedes Jahr ihren „Amnesty Medienpräis“ an Journalisten und Medienschaffende, die sich in ihren Beiträgen mit Themen aus dem Bereich Menschenrechte auseinandersetzen. In diesem Jahr wurden Preise in drei Kategorien an insgesamt sieben Medienschaffende verliehen.

In der Kategorie „Audiovisuel“ ging der Preis an den Beitrag „Et ass méi einfach sech ze prostituéieren wéi ze heeschen“, der Ende März 2023 bei „RTL“ veröffentlicht worden war. Die Reportage handelte vom Drogenhilfszentrum „Abrigado“, wobei zwei betroffene Frauen von ihrem Leben mit der Drogensucht berichteten. Für den Beitrag verantwortlich zeichneten Rosa Clemente, Mike Elsen und Altti Nieminen. Ebenfalls nominiert in der Kategorie „Audiovsiuel“ war der „RTL“-Beitrag „ALS – E Liewen an engem geläämte Kierper“ von Dan Wiroth, Altti Nieminen und Domique Da Silva.

In der Kategorie „Artikel“ wurde der Beitrag „Olhem para nós“ prämiert, der im April 2023 sowohl in der portugiesischsprachigen Wochenzeitung „Contacto“ als auch in der auf Deutsch übersetzten Version „Zu Besuch bei den Staatsfeinden Nummer eins“ beim „Luxemburger Wort“ erschienen war. Das Feature befasste sich mit dem Leben von Bettlern in der Stadt Luxemburg, dies in Zusammenhang mit dem vor wenigen Monaten in Kraft getretenen Bettelverbot …